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Herzbergstraße 79, 10365 Berlin
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Das Netzwerk Gewaltfreie Pflege, ein Zusammenschluss von rund 30 Berliner Institutionen aus Gesundheit, Pflege und Strafverfolgung, richtet seinen zweiten Fachtag aus. Unter dem Titel „Gewaltschutz in der ambulanten und stationären Langzeitpflege“ geht es um Prävention, Gewaltschutzkonzepte und den Umgang mit Verdachtsfällen. Koordiniert wird das Netzwerk vom Landeskriminalamt der Polizei Berlin.
Programm-Highlights
Daniela Sulmann vom Zentrum für Qualität in der Pflege stellt einen Praxisleitfaden für Gewaltschutzkonzepte in Pflegeheimen vor. Kerstin Stammel von der Julius Tönebön Stiftung Hameln berichtet über partizipative Gewaltschutzkonzepte als Best Practice. In der Vertiefungsphase stehen drei Themen zur Wahl: ethische Perspektiven auf Gewalt im Betrieb, Hemmungen beim Ansprechen grenzwertiger Situationen sowie die Abgrenzung zwischen herausfordernder Pflegesituation und strafrechtlich relevanter Gewalt, letzteres mit Vertreterinnen von Polizei und Amtsanwaltschaft. Eine Podiumsdiskussion zu Lösungsansätzen für einen besseren Gewaltschutz schließt den Tag ab.
Zielgruppe
Der Fachtag richtet sich an Führungskräfte und spezialisierte Fachkräfte, etwa Pflegedienst- und Wohnbereichsleitungen, Qualitätsmanagement, Lehrende und Praxisanleitende.
Fortbildungspunkte
Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung.
Gut zu wissen
Die Teilnahme ist kostenfrei, das Ankommen beginnt um 8:30 Uhr. Die Tram-Haltestelle „Ev. Krankenhaus KEH“ liegt direkt am Eingang des Klinikgeländes, der Besucherparkplatz am Ende der Herzbergstraße kostet zwei Euro. Es gilt Selbstverpflegung, Imbiss und Mittagessen sind im Kiosk und in der Cafeteria erhältlich. Anmeldeschluss ist der 30. Oktober 2026, bei Erreichen der Teilnehmerzahl auch früher.
Preisinformationen: kostenfrei
Links
Kontakt
- Veranstalter: Netzwerk Gewaltfreie Pflege (c/o Polizei Berlin, LKA 123)
- Telefon: +49 30 4664-912555
- E-Mail: LKA123@polizei.berlin.de